Mitarbeiterzahlungen mit dem Erw. Zahlungsvorschlag
So erstatten Sie in 365 business Banking Auslagen von Mitarbeitern über den Erw. Zahlungsvorschlag, und das unterscheidet sich dabei von Kreditorenzahlungen.
Beträge, die Sie Mitarbeitern schulden, etwa Reisekosten, Auslagen oder Vorschüsse, stehen in Business Central als offene Mitarbeiterposten. Der Erw. Zahlungsvorschlag zahlt diese Posten im selben Lauf wie Ihre Kreditoren, über dasselbe Bankkonto und mit derselben Freigabe.
Standardfunktionen in Business Central
Im Standard erfassen Sie Auslagen über ein Buch.-Blatt auf das Mitarbeiterkonto und zahlen sie im Zlg.-Ausg. Buch.-Blatt, optional mit Mitarbeiterzahlung vorschlagen. Gezahlt wird an die IBAN auf der Mitarbeiterkarte. Siehe Microsoft Learn: Mitarbeiterauslagen erfassen und erstatten.
Was 365 business Banking ergänzt
- Mitarbeiter, Kreditoren und Debitoren in einem Lauf und mit einer Vorlage.
- Eine eigene Mitarbeiter-Nachricht an Empfänger mit Platzhaltern.
- Die Übergabe an die Bank über Zahlung durchführen, über PSD2/XS2A, EBICS oder als Datei.
Einrichten
- Tragen Sie auf der Mitarbeiterkarte die IBAN und bei Bedarf den SWIFT-Code ein. An diese Bankverbindung wird gezahlt; der Name des Empfängers ist der vollständige Name des Mitarbeiters.
- Schalten Sie in der Erw. Zahlungsvorschlagsvorlage Mitarbeiterzahlungen vorschlagen ein, in einer eigenen Vorlage oder zusammen mit den Kreditoren.
- Legen Sie bei Bedarf eine Mitarbeiter-Nachricht an Empfänger fest, etwa
Auslagenerstattung {Document No.}. Siehe Nachricht an Empfänger. - Grenzen Sie mit dem Mitarbeiterposten-Filter der Vorlage oder im Register der Mitarbeiterposten auf der Anforderungsseite ein, welche Posten gezahlt werden.
Unterschiede zu Kreditoren
| Kreditoren | Mitarbeiter | |
|---|---|---|
| Auswahl nach Letztes Fälligkeitsdatum | ja | nein; alle offenen Mitarbeiterposten werden berücksichtigt |
| Abwarten wird beachtet | ja | nicht zutreffend (Mitarbeiterposten haben kein Abwarten) |
| Gesperrte werden übersprungen | ja (Gesperrt, Datenschutzsperre) | ja (Datenschutzsperre) |
| Abweichende Zahlungsform wird übersprungen | ja | ja |
| Skonto | mit Skonto finden | nein |
| Kreditorenpriorität | ja | nein; Einordnung wie ein Kreditor ohne Priorität |
| Bankverbindung | Kreditorenbankkonto (bevorzugtes oder einziges) | IBAN und SWIFT-Code der Mitarbeiterkarte |
Platzhalter {External Document No.} | ja | nein |
| Empfängerüberprüfung (VoP) | am Kreditorenbankkonto | auf der Mitarbeiterkarte |
| Zahlungsavis | drucken und senden | drucken und senden (an die Firmen-E-Mail, sonst die private E-Mail) |
Mitarbeiter werden ohne Fälligkeit ausgewählt, weil Mitarbeiterposten in der Regel kein Fälligkeitsdatum haben: Eine erfasste Auslage ist sofort zu erstatten.
Empfängerüberprüfung bei Mitarbeiterzeilen
Die Empfängerüberprüfung gilt auch für Mitarbeiter. Geprüft werden IBAN und vollständiger Name der Mitarbeiterkarte, über die Aktion Empfängerüberprüfung (VoP) auf der Mitarbeiterkarte oder im Buch.-Blatt, die auch Mitarbeiterzeilen prüft. Das Ergebnis steht im Feld Empfängerüberprüfung (VoP) der Mitarbeiterkarte; eine Änderung von IBAN, SWIFT-Code oder Name setzt es zurück. Zahlung durchführen fragt wie bei Kreditoren nur nach, wenn das Ergebnis nicht 🟢 oder ◯ ist. Siehe Bankkonten von Debitoren, Kreditoren und Mitarbeitern.
Ein Zahlungsavis für einen Mitarbeiter drucken Sie oder senden es per E-Mail an die Firmen-E-Mail der Mitarbeiterkarte. Ist keine Firmen-E-Mail hinterlegt, wird es an die private E-Mail gesendet. Siehe Zahlungsavis drucken und senden.
Siehe auch
- Erweiterter Zahlungsvorschlag
- Welche Posten vorgeschlagen werden
- Nachricht an Empfänger mit Platzhaltern
