IBAN/BIC-Validierung vor Zahlungsausgang
365 business Banking prüft IBAN, BIC und SEPA-Zeichensatz, bevor eine Zahlung an die Bank übermittelt wird. Fehlerhafte Zahlungen werden so vor dem Versand erkannt.
Geschäftswert
Eine falsche IBAN, ein falscher BIC oder ein unzulässiges Zeichen im Verwendungszweck wird sonst erst erkannt, wenn die Bank die Zahlung ablehnt. Dies verursacht Nacharbeit und geschieht oft erst nach Tagen. Die Prüfung in Business Central meldet den Fehler, bevor die Zahlung die Bank erreicht, und nennt das betroffene Feld.
Funktionsbeschreibung
Bei Zahlung durchführen im Zlg.-Ausg. Buch.-Blatt prüft 365 business Banking jede Zeile, für jede Bankanbindung auf dieselbe Weise:
- IBAN nach ISO 13616: Zeichen, länderspezifische Länge und Prüfziffer nach Modulo 97. Bei einer Auslandsüberweisung genügt statt der IBAN die Kontonummer.
- BIC nach ISO 9362, falls angegeben: 8 oder 11 Zeichen, Aufbau und Ländercode. Bei einer Auslandsüberweisung ist der BIC Pflicht.
- SEPA-Zeichensatz in Empfängername und Nachricht an Empfänger: Umlaute werden ersetzt, andere unzulässige Zeichen und zu lange Texte brechen die Zahlung mit einer Meldung ab.
Im SEPA-Zahlungsimport ist eine ungültige IBAN oder ein ungültiger BIC bei jeder Kontoverbindung ein Fehler. Texte außerhalb des SEPA-Zeichensatzes oder mit Überlänge erzeugen dort eine Warnung und werden beim Durchführen angepasst.
Geht eine Zahlung über 12.500 EUR an einen Gebietsfremden, weist Zahlung durchführen auf die Meldepflicht nach § 67 AWV hin. Die Meldung nehmen Sie selbst vor.
Ausführlich: Was vor der Zahlung geprüft wird
