import { Callout } from "zudoku/ui/Callout";

# Zahlungsdatei als pain-Datei exportieren

Diese Seite beschreibt, wie 365 business Banking Überweisungen als pain.001 und Lastschriften als pain.008 schreibt, die Sie im Online-Banking Ihrer Bank hochladen.

**Gilt für:** Zahlungsauslösedienst *Bankkonto (pain-Dateiexport)*

## Schritt für Schritt

Der Ablauf bis zur Zahlung ist derselbe wie bei jedem anderen Bankkonto: Zahlungsvorschlag im Zlg.-Ausg. Buch.-Blatt, Prüfung, dann **Zahlung durchführen**.

1. Business Central schreibt die Zahlungen als pain.001 in der Version aus Ihrer [ISO 20022-Dateieinrichtung](setup.mdx) und bietet die Datei in Ihrem Browser zum Herunterladen an. Der Dateiname lautet `pain.001_<Nachrichten-ID>.xml`.
2. Nach dem Speichern zeigt Business Central an, dass die Datei erstellt wurde und dass Sie sie bei Ihrer Bank hochladen müssen, um die Zahlungen auszuführen.
3. Laden Sie die Datei im Online-Banking Ihrer Bank hoch, und geben Sie sie dort wie gewohnt frei.

Liegt das Buchungsdatum in der Zukunft, wird es in der Datei als gewünschtes Ausführungsdatum eingetragen. Auf diesem Weg ist eine Terminüberweisung möglich.

Bei einem Konto mit dem **Zahlungsverfahren** *Auslandszahlung* benötigt jede Zahlung den Namen des Empfängers, seine IBAN **oder** seine Kontonummer und den BIC seiner Bank. Eine Bankleitzahl ohne BIC wird nicht unterstützt, und Echtzeitüberweisungen lehnt Business Central für solche Konten mit einer Meldung ab. Siehe [Auslandszahlungen](../../payment-types/international-payment.mdx).

Die Nachrichten-ID stammt aus der **Nachrichtenkennung Nr.-Serie** in der **Banking Einrichtung**. Ihre Bank weist eine zweite Datei mit derselben Kennung ab. Dadurch wird ein versehentlich doppelt hochgeladener Zahlungslauf erkannt.

## Was der Status Abgeschlossen hier bedeutet

<Callout type="danger" title="Abgeschlossen bedeutet „Datei geschrieben“, nicht „bezahlt“">
Sobald die Datei gespeichert ist, haben die Buch.-Blattzeilen den Zahlungsstatus *Abgeschlossen* und können gebucht werden. Dieser Status bedeutet **nur, dass die Datei geschrieben wurde**, nicht, dass Ihre Bank die Zahlung ausgeführt hat. Business Central kann dies nicht feststellen, da keine Kommunikation mit Ihrer Bank stattfindet. **Der Upload ist Ihr Schritt und wird nicht automatisch nachgeholt, wenn er vergessen wird.**

Buchen Sie daher erst, wenn die Bank die Datei angenommen hat.
</Callout>

**Zahlung durchführen und buchen** bucht die Zeilen, sobald die Datei gespeichert ist, also bevor Sie sie hochgeladen haben. Wenn Sie zuerst die Annahme durch die Bank abwarten möchten, wählen Sie **Zahlung durchführen**, und buchen Sie später.

Wenn Sie den Download abbrechen, werden keine Änderungen vorgenommen: Business Central zeigt an, dass die Zahlungsdatei nicht gespeichert wurde und die Zahlungen weiterhin offen sind. Die Zeilen behalten den Status *Offen* und können erneut durchgeführt werden.

## Lastschriften

Für einen Lastschrifteinzug gilt dasselbe: **Lastschrift durchführen** im Zlg.-Eing. Buch.-Blatt schreibt `pain.008_<Nachrichten-ID>.xml`, und Sie laden die Datei bei Ihrer Bank hoch, um die Lastschriften einzuziehen. Lastschriften sind nur im Zahlungsverfahren *SEPA* verfügbar, im CORE- und im B2B-Verfahren, einzeln und als Sammellastschrift.

Mit dem Speichern der Datei erhalten die Lastschrift-Einzugsposten den Status *Ausgeführt/Datei erstellt*. Ein weiteres **Lastschrift durchführen** berücksichtigt nur Posten mit dem Status *Neu* und zieht dieselbe Lastschrift daher nicht doppelt ein.

<Callout type="caution" title="Der Mandatszähler wird beim Download fortgeschrieben">
Eine Datei meldet nicht zurück, ob die Bank den Betrag eingezogen hat. Business Central schreibt den Mandatszähler daher bereits beim Speichern der Datei fort. Wird die Datei nicht hochgeladen, ist der Zähler nicht mehr korrekt; korrigiert wird er nur durch eine Rücklastschrift oder eine Korrektur am Mandat. Laden Sie daher jede gespeicherte pain.008-Datei auch hoch.
</Callout>

In der pain.008 stammt der Sequenztyp aus dem Mandat: *OOFF* bei einem Einmalmandat, beim wiederkehrenden Mandat *FRST* für den ersten Einzug und danach *RCUR*. Je Einzugsdatum und Sequenztyp entsteht ein eigener Zahlungsblock; bei einer Sammellastschrift teilen sich die Lastschriften eines Blocks eine End-to-End-Referenz.

Debitoren mit der Partnerart *Unternehmen* werden als B2B-Lastschrift eingezogen, alle anderen als CORE-Lastschrift. Beide Arten dürfen nicht in einer Datei enthalten sein: Ein Lauf mit beiden Arten wird mit „CORE- und B2B-Lastschriften können nicht in einer Datei gesendet werden. Führen Sie sie getrennt durch.“ abgelehnt.

## Wenn der Export abgelehnt wird

Wenn Business Central meldet, dass die Zahlung nicht im gewählten Format geschrieben werden kann, und eine Liste von Gründen anzeigt, entspricht eine Zahlung nicht dem Format. Zum Beispiel fehlt bei einer Auslandszahlung der BIC. Beheben Sie die genannten Punkte im Buch.-Blatt, und führen Sie die Zahlung erneut durch.

| Meldung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| „Bankkonto … folgt dem Regelwerk für Auslandszahlungen …“ | Lastschriften sind nur im SEPA-Verfahren verfügbar. Ziehen Sie von einem SEPA-Konto ein. |

## Siehe auch

- [Zahlung durchführen: Ablauf je Bankanbindung](../../bank-payment/carry-out-payment.mdx)
- [Bankdienste kombinieren](../mixed-operation.mdx)
- [Auslandszahlungen](../../payment-types/international-payment.mdx)
